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Von ISDN zu IP! Ein digitaler Fortschritt...

Kommunikationstechnologien entwickeln sich ständig weiter

„Hast Du schon ISDN?“
Die alten Hasen unserer Branche haben diese Frage noch im Ohr, denn gefühlt ist es noch gar nicht so lange her, dass die damalige Deutsche Bundespost 1989 mit dem offiziellen Betrieb des ISDN-Netzes begonnen hat. Es hat bis 1995 gedauert, bis ISDN flächendeckend verfügbar war.

Diese damals mit viel Aufwand eingeführte Technologie weicht heute etwas Neuem – der IP-Technologie. Sie hat sich durchgesetzt, wenn es darum geht, paketvermittelnde Dienste zu transportieren. In dem Next Generation Network (kurz NGN) werden inzwischen alle möglichen Dienste wie Daten, Sprache, Streaming-Dienste und vieles mehr per IP transportiert und von den unterschiedlichsten Endgeräten verarbeitet (Computer, Smartphone, Telefon, Fernseher, Radiogerät etc.). Dass alle technischen Geräte die gleiche Sprache sprechen und miteinander kommunizieren wird in Zukunft unser tägliches Leben bestimmen, selbstverständlich mit dem Ziel es einfacher zu machen. Für manche Menschen ist es heute noch kuriose Zukunftsmusik, dass die Waschmaschine auf dem Smartphone Bescheid sagen kann, wenn der Schleudergang beendet ist oder ein Kühlschrank in die Lage versetzt wird, automatisch Butter und Milch nachzubestellen.

Zurück zur Telefonie...

Sechs Jahre hat damals die flächendeckende Einführung der ISDN-Technologie gedauert – von 1989 bis 1995. Für den Wechsel von ISDN zu IP sehen die Planungen der Telekom etwa den gleichen Zeitraum vor. Begonnen wurde bereits im Jahr 2012 und das Ziel ist nach wie vor, die komplette Migration bis Ende 2018 abzuschließen. Jeder ISDN-Telefonanschluss in Deutschland wird zum IP-Telefonanschluss, sodass im Jahr 2018, gemeinsam mit der ATM- und der SDH-Technologie, die ISDN-Technologie vom Telekomnetz genommen werden kann.

Die Migration läuft heute auf vollen Touren. Wolfgang Metze, Leiter Segment Privatkunden Telekom Deutschland, sagte im Herbst 2015 in einem Interview, dass bereits über acht Millionen Kunden umgestellt sind und jede Woche bei mehr als 70.000 Anschlüssen ISDN abgeschaltet wird.

Das ganze Interview können sie hier lesen: https://www.telekom.com/medien/ip-umstellung

Warum jetzt schon umstellen?

Müssen wir uns bereits heute um dieses Thema kümmern? JA!

Es ist nicht nur so, dass jetzt einfach die Zeit für den Technologiewechsel gekommen ist – es ist ernster: Die Zwangsumstellung läuft, viele Betroffene erhalten kurzfristige Termine zur anbieterseitigen Kündigung der bestehenden ISDN-Anschlüsse. Da dieser Technologiewechsel in einem Unternehmen einiges an Änderungen mit sich bringt, raten wir sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und gründlich zu recherchieren, was alles für einen reibungslosen Wechsel auf IP notwendig ist.

Der erste Schritt: Machen Sie sich den IST-Zustand Ihrer eigenen Telefonie-Infrastruktur bewusst.

  • Was haben Sie für eine Telefonanlage?
  • Wie viele und welche Art von Telefonen nutzen Sie unternehmensweit?
  • Nutzen Sie Faxgeräte?
  • Wie ist ihr Telefonanschluss dimensioniert – mit wie vielen Kanälen können Sie gleichzeitig telefonieren?

Was sich so banal anhört, wird in vielen Fällen schon zur Detektivarbeit, wenn es darum geht, ein über Jahre gewachsenes System zu sichten.

Die nächste Kernfrage, die gestellt werden muss, ist: Sind die vorhandenen Telefone bzw. ist die Telefonanlage IP-fähig? Können diese Geräte überhaupt mit einem neuen IP-Telefonanschluss kommunizieren?

Erst wenn über diese Fragen Klarheit herrscht, entscheidet sich, welcher Aufwand betrieben werden muss, damit auch dann noch telefoniert werden kann, wenn ISDN abgeschaltet wird.

Jetzt ist es wichtig zu entscheiden, ob die vorhandene Telefon-Infrastruktur IP-fähig gemacht werden soll oder eine Neuanschaffung ansteht. Für die Beschaffung einer neuen Telefonanlage ist es wiederum wichtig, dass man ein Bild davon hat, wie die Kommunikation im eigenen Unternehmen abläuft:

  • Müssen Rufnummern-Gruppen gebildet werden? 
  • Soll es eine automatische Rufverteilung geben? 
  • Hat jeder Teilnehmer eine Mailbox? 
  • Sind Callcenter Funktionen notwendig? Und vieles mehr.

Das ist alles machbar und auch kein Hexenwerk, aber es benötigt meist mehr Zeit als gedacht. Daher empfehlen wir:
Gehen Sie das Thema JETZT an! …und nicht erst, wenn die Telekom mit einem Termin für die Umstellung vor der Tür steht.

Unter Zeitdruck können solche Projekte falsch angegangen werden – und scheitern. Denken Sie an die Zukunft:

  • Welche Funktionen brauchen Sie? 
  • Welcher Lösungsansatz ist wirtschaftlich die beste Wahl, wenn Ihr Unternehmen wächst? 
  • Wie flexibel muss die Telefon-Infrastruktur sein? 
  • Wie hoch darf der Administrationsaufwand für Ihr IT-Team sein?